Samstag, 9. Dezember 2017

Vom Sinn eines accessible Twitter clients

Vom Sinn eines sog. „Accessible Twitter Clients“

Vor etwa einer Woche sah ich durch Zufall, dass jemand http://easychirp.com als Twitter Client nutzte. Da ich gerade auf http://dabr.co.uk im Twitter war, sah ich nicht nur, dass dieser Client von jemandem benutzt wurde, sondern konnte mich auch direkt auf die Seite rauflinken. Nach der Authorisierung mit Oauth sah ich dann die Vorteile von Easychirp.

Bei Easychirp sieht man deutlich, dass sich jemand gedanken über die Gestaltund dieses webbasierten Programms gemacht hat. Jeder Tweet hat zunächst mal eine eigene Überschrift und unter der jeweiligen Twittermeldung gibt es zwei Menüschalter. Einer enthält die Tweetoptionen, also sowas wie Antworten, Retweeten usw. Der andere bezieht sich auf den Nutzer, der den entsprechenden Tweet gerade verfasst hat. Was ich daraus oft nutze, ist die Zeitleiste des jeweiligen Nutzers.

Auch Easychirp hat eine bestimmte Struktur, um in der Adresszeile einen Nutzer aufzurufen:

„easychirp.com/user_timeline/nutzername“.

Nutzt man nur „easychirp.com/user/nutzername“, erhält man Angaben zum aufgerufenen Nutzer und die letzten Tweets von diesem.

Es ist möglich, mit Shortcuts die Bereiche von Twitter aufzurufen.

Noch ein Hinweis für Nutzer von Orca:

Wer die Shortcuts nutzen möchte, muss vorher mit „orca+z“ im Easychirp-Fenster die Navigationstasten ausschalten, sonst ruft Orca Listen von Überschriften bestimmter Ebenen auf. Leider konnte ich bisher die Shortcuts nur mit NVDA auslesen.

Samstag, 11. November 2017

Orca unter Ubuntu 16.04 auf 3.26.0 aktualisieren

Wer ein Ubuntu 16.04 benutzt und einen aktuelleren Orca nutzen möchte, der findet die neueste Version hier: Unter diesem Link könnt Ihr unter Ubuntu 16.04 euren Orca auf 3.26.0 aktualisieren. Klickt am besten auf den Druckknopf "all arch deb package":
Wer ein Ubuntu 16.04 benutzt und einen aktuelleren Orca nutzen möchte, der findet die neueste Version hier: https://www.ubuntuupdates.org/package/core/artful/main/base/gnome-orca

Mittwoch, 25. Oktober 2017

BRLTTY stellt sich in Ubuntu 16.04 selbst auf deutsche Texttabelle ein

Hi, da bin ich mal wieder mit einer interessanten Entdeckung.
Habe vor kurzem mein Ubuntu 16.04 neu aufsetzen müssen und dabei festgestellt, dass ich endlich nicht mehr in der "brltty.conf" die deutsche Texttabelle einstellen musste. Als ich den von Tuxedo ausgelieferten Rechner - damals war auch ein 16.04 installiert - in Betrieb nahm, dachte ich zunächst, Tuxedo hätte die deutsche Braillezeichentabelle schon eingestellt, konnte in der Konfigurationsdatei aber nichts feststellen. Heute weiß ich durch meine Neuinstallation, dass das mit der Einstellung auf die deutsche Texttabelle automatisch bei der Installation passieren muss. Dies ist gerade für Neulinge besser, da sie sich nicht mehr mit anderen darüber austauschen müssen, wie man dem BRLTTY nun eigentlich sagen soll, dass deutscher Braillezeichensatz verwendet werden soll.

Sonntag, 15. Oktober 2017

Resultat nach Upgrade auf Ubuntu 16.04.3

Habe es gewagt: Upgrade von Vinux auf Ubuntu 16.04.3 und es funktioniert fast vollständig

Habe vorgestern dann doch mal aktualisiert. Nutzte zuletzt Vinux 5.1. Doch irgendwie wollte ich nicht das 16.04 missen, zumal dieses bis April oder Mai 2021 unterstützt wird. Und es hat soweit geklappt, außer dass ich im Low-Graphics-Mode arbeite und deshalb auch keine Bildschirmeinstellungen machen kann.

Nach dem Upgrade war zunächst meine Mateleiste weg, was aber daran lag, dass das Paket „mate-desktop“ nicht mitaktualisiert wurde.

Nun nutze ich also Mate 1.12, aber viel hat sich nicht geändert. Mein Caja ist also nun in Version 1.12 vorhanden. Einen bestimmten Teil an Paketen hatte ich ohnehin schon von Vinux auf 16.04-Niveau.

Alles in Allem hat das Upgrade soweit geklappt. Komisch, dass das System läuft, obwohl 16.04 eigentlich eine extra Boot-Partition benötigt, um zu funktionieren, was bei 14.04 nicht vorausgesetzt wurde.Ich sehe in naher Zukunft keinen Wechsel zu Arch oder Antergos auf mich zukommen, doch dazu folgt an anderer Stelle etwas.